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Wer eigentlich ist in grauer Vorzeit dahinter gekommen, dass sich in Beeren und Früchten Geister
verbergen, die, mit magischen Kräften hervorgelockt, dem Kundigen zum Labsal werden?
Waren es die Sumerer oder die Babylonier, die damit angefangen haben, diese Kobolde des Rausches
und der süßen Düfte einzufangen?
Ganz gleich - über viele verschlungene Pfade der Geschichte ist die hohe Kunst des Brennens
schließlich auch in unseren Kulturkreis gelangt und im Laufe der Jahrhunderte immer weiter
verfeinert worden. Eine Quelle der guten Geister befindet sich im schönen Odenwald ...
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Lassen Sie uns dazu einen kleinen Ausflug in die Welt der edlen Brände machen.
Wir beginnen unsere Reise in Amorbach, das wir in südlicher Richtung verlassen.
Man gelangt auf eine kleine, gut ausgebaute Nebenstraße, die sich langsam an-
steigend durch sanfte Hügel und Wälder windet. Schließlich erreichen wir nach
ungefähr fünf Kilometern die Höhengemeinde Beuchen, einen Ortsteil Amorbachs.
Hier, ziemlich am Ortsende und auch am Ende Bayerns, kurz vor der badischen
Grenze, finden wir das Ziel, die Spezialitätenbrennerei von Gerhard Bauer.
Hat man das Glück, zur rechten Zeit einzutreffen, so wird man vielleicht durch
die himmlischen Düfte, die beim Brennvorgang emporsteigen, stimmungsvoll
willkommen geheißen.
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Eine Sehenswürdigkeit in Amorbach. Das so genannte Templerhaus ist eines der
ältesten bekannten und besterhaltenen Fachwerke in Deutschland. Das Fachwerkobergeschoss
wurde 1291 errichtet. Der turmartige Unterbau soll bis zu 100 Jahre älter sein.
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